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Ansprechpartner

Dr.-Ing. Michael Große
Tel.: +49 721 608-25192
E-Mail: michael grosseSui8∂kit edu

Dipl.-Ing. Martina Göttel
Tel.: +49 721 608-28561
E-Mail: martina goettelZiv4∂kit edu

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Die Stichtage sind

31. März

30. Juni

30. September

31. Dezember

Energieeffiziente und klimaschonende Produktionsprozesse

Die Fördermaßnahme 'Energieeffiziente und klimaschonende Produktionsprozesse'

Aktuell: Die Fördermaßnahme wurde bis zum 31. Dezember 2017 verlängert und in Teilen geändert. Unter anderem kann jetzt die Rückgewinnung von Energie aus Produktionsprozessen für die Nutzbarkeit an anderer Stelle im Unternehmen verbrauchsreduzierend berücksichtigt werden.

 
Vor dem Hintergrund steigender Energiepreise, der internationalen Wettbewerbsfähigkeit sowie ihrer Innovationsfähigkeit ist die Steigerung der Energieeffizienz für die deutsche Industrie eine Schlüsselfrage.

Die Bundesregierung hat deshalb innerhalb des Sondervermögens "Energie und Klimafonds" einen Energieeffizienzfonds beim BMWi aufgelegt. Ein Ziel des Energieeffizienzfonds besteht darin, die Industrie dabei zu unterstützen, energieeffiziente und klimaschonende Produktionsprozesse einzusetzen.

Das BMWi möchte bei den Unternehmen Anreize setzen, damit sich diese bei Investitionen für möglichst energieeffiziente und damit umweltverträgliche Lösungen entscheiden.

Im Folgenden wird die Fördermaßnahme in ihren wesentlichen Punkten kurz dargestellt. Beachten Sie dabei bitte auch die veröffentlichte Bekanntmachung der Förderrichtline [Pdf, 465 kB] für die Förderung von energieeffizienten und klimaschonenden Produktionsprozessen.

 

Hinweis: Wir empfehlen Ihnen, sich vor einer möglichen Antragstellung mit uns in Verbindung zu setzen. So können Fragen bereits im Vorfeld besprochen und Aufwände möglicherweise vermieden oder reduziert werden.

 

Aktuell: Die Fördermaßnahme wurde bis zum 31. Dezember 2017 verlängert. Der nächste Stichtag ist der 31. März 2017.

 

Wer wird gefördert?

Antragsberechtigt sind:

  • Unternehmen des produzierenden Gewerbes mit Sitz oder Niederlassung in Deutschland mit Ausnahme der Energieversorgung und
  • Contractoren, die eine förderfähige Maßnahme im Rahmen eines Contracting-Vertrages bei einem antragsberechtigten Unternehmen durchführen

 

Was wird gefördert?

Gefördert werden investive Maßnahmen zur Steigerung der Energieeffizienz in gewerblichen und industriellen Produktionsprozessen, insbesondere

  • Produktionsprozess- und Produktionsverfahrensumstellungen auf energieeffiziente Technologien,
  • Maßnahmen zur effizienten Nutzung von Energie aus Produktionsprozessen oder Anlagen und
  • Energetische Optimierung von bestehenden Anlagen und Investition in energieeffiziente Technologien bei Neuanlagen.

Die Förderrichtlinie ermöglicht komplexe und ganzheitliche Ansätze mit beliebigen, kombinierbaren technologischen Ansätzen, wobei gleichzeitig mehrere Energieträger (Strom, fossile Brennstoffe, Biogas…) betrachtet werden können.

Ziel ist es, den Energieverbrauch und die Energiekosten zu senken, die Wettbewerbsfähigkeit zu steigern und die Verbreitung von Effizienztechnologien zu unterstützen. Zugleich soll auch die Emission von Treibhausgasen gesenkt werden.

 

Wie wird gefördert?

 

Die Förderung erfolgt als Projektförderung in Form der Anteilsfinanzierung und wird als nicht rückzahlbarer Zuschuss gewährt.

Die Höhe der Zuwendung beträgt bis zu 20 Prozent der unmittelbar auf die Verbesserung der Energieeffizienz bezogenen Investitionskosten (Investitionsmehrkosten). Diese werden gegebenenfalls als Differenz zu den Kosten einer ähnlichen Investition, die aber ein geringeres Maß an Energieeffizienz bietet, ermittelt.

Die maximale Zuwendung ist je Vorhaben auf einen Betrag von 1 500 000 Euro begrenzt.

Die Auswahl der zu fördernden Vorhaben erfolgt zu jedem Quartalsende. Soweit die verfügbaren Haushaltsmittel nicht ausreichen, stehen die Vorhaben gemäß vorgegebener Auswahlkriterien im Wettbewerb untereinander.
 

Welche Voraussetzungen müssen erfüllt sein?

Für die Zulassung zum Wettbewerb müssen folgende Voraussetzungen kumulativ erfüllt sein und nachgewiesen werden:

  • Investitionsmehrkosten von mindestens 50 000 Euro und
  • Endenergieeinsparung von mindestens 5 Prozent und
  • mindestens 100 kg CO2-Einsparung pro Jahr je 100 Euro Investitionsmehrkosten.

 

Antragstellung

Die Antragstellung ist während der Laufzeit der Fördermaßnahme jederzeit möglich.

Beurteilungsstichtage sind 31. März, 30. Juni, 30. September, und 31. Dezember.

Für die Antragstellung zur Fördermaßnahme Energieeffiziente und klimaschonende Produktionsprozesse ist das elektronische Antragssystem easy-Online zu verwenden.

Dem Antrag müssen folgende Unterlagen beigefügt werden:

  • Handelsregisterauszug
  • Unternehmensprofil; Bitte verwenden Sie dieses Formular.
  • Projektbeschreibung (kurze Beschreibung des geplanten technischen Vorhabens inklusive Zeithorizont, Darstellung des Replikationspotenzials usw.). Eine Vorlage für die Projektbeschreibung erhalten Sie hier.
  • Detaillierte Kalkulation der Investitionskosten. Dazu muss gegebenenfalls eine Kalkulation für eine Referenzinvestition vorgelegt werden. Aus der Differenz beider Investitionen ergeben sich die zuwendungsfähigen Investitionsmehrkosten. Bitte verwenden Sie diesen Vordruck für die Darstellung der Kosten.
  • Angebote sowohl für die geplante Investition als auch für die Referenzinvestition.
  • Formlose Bestätigung des Energieberaters oder Energiemangementbeauftragten, dass es sich bei den vorgelegten Angeboten um plausible Investitionen für das zu optimierende System handelt.
    Anm.: Bei Verwendung des „Leitfadens Fachkonzept“ (siehe nächster Punkt) ist diese Bestätigung enthalten.
  • Fachkonzept mit Herleitung  und Berechnung  der geplanten Endenergie- und CO2-Einsparung. Dieses muss durch einen Energieberater oder, falls ein Energiemanagementsystem eingeführt ist, durch den Energiemangementbeauftragten Ihres Unternehmens erstellt werden.
    Bitte verwenden Sie diesen Leitfaden Fachkonzept. Falls Sie eine eigene Struktur verwenden, stellen Sie bitte sicher, dass dort die entsprechenden Informationen sinngemäß enthalten sind.
  • Bestätigung, dass der Energieberater den Anforderungen nach Nummer 3.4.3 der Richtlinie entspricht, bzw. ein Nachweis, dass das Unternehmen nach DIN EN ISO 50001 oder EMAS zertifiziert ist. Anm.: Falls trotz Einschaltung eines Energieberaters eine Zertifizierung vorliegt sollte diese ebenfalls nachgewiesen werden.

 

Diese Unterlagen müssen bei der elektronischen Antragsberatung über easy-Online hochegladen werden. Zusätzlich müssen der Antrag und die Unterlagen identisch in schriftlicher Form auf dem Postweg eingereicht werden. Die schriftlichen Anträge sind an den:

Projektträger Karlsruhe (PTKA)
Karlsruher Institut für Technologie (KIT)
Hermann-von-Helmholtz-Platz 1
76344 Eggenstein-Leopoldshafen

mit Angabe „Energieeffiziente und klimaschonenden Produktionsprozesse“ einzureichen.

 

Ansprechpartner für Fragen zur Richtlinie bei PTKA:
Dr.-Ing. Michael Große
Tel.: +49 721 608-25192
E-Mail: michael.grosse∂kit.edu

 

Dipl.-Ing. Martina Göttel
Tel.: +49 721 608-28561
E-Mail: martina.goettel∂kit.edu

 

Weitere Informationen

 Energieeffizienzexperten für Förderprogramme des Bundes

 Klimaschonende Produktionsprozesse auf den Seiten des BMWi

Bundesministerium für Wirtschaft und Energie (BMWi)

Formularschrank des BMWi

 

Weitere Fördermöglichkeiten

Kampagne des Bundesministeriums für Wirtschaft und Energie (BMWi) "Deutschland macht's effizient"

Programm "Innovationen für die Produktion, Dienstleistung und Arbeit von morgen"