Grüne Chemie – CO2 als Ressource

„Grüne Chemie – CO2 als Ressource“ - Beiträge für eine nachhaltige Bioökonomie.
Ziel dieser Ausschreibung ist es, den Überblick über die technischen Möglichkeiten zur CO2-Nutzung auf weitere geeignete Technologien auszuweiten, zu vervollständigen und in einer Analyse bezogen auf Baden-Württemberg Stärken und Schwächen sowie Ansätze für Umsetzungen aufzuzeigen und diese wissenschaftlich zu begleiten.

Stichtag für die Einreichung von Anträgen: 08. Oktober 2018

Ressourcenverknappung und Klimawandel zählen zu den größten Herausforderungen der heutigen Zeit. In Gesellschaft und Wirtschaft beginnt ein Wandel, der insbesondere die energie- und rohstoffintensiven Wirtschaftssektoren betreffen wird. Die Nutzung endlicher fossiler Grundmaterialien muss nicht nur durch den Einsatz von Kohlenstoffverbindungen aus Biomasse reduziert, sondern zunehmend durch direktes „Recycling“ von CO2 und damit einer Kohlenstoff-Kreislaufführung zur Erzeugung organischer Rohstoffe abgelöst werden.

Damit kann sich die Transformation zu einer nachhaltigen biobasierten Wirtschaft – der sogenannten Bioökonomie – einen wesentlichen Schritt weiterbewegen.

Ziel dieser Ausschreibung ist es, den Überblick über die technischen Möglichkeiten zur CO2-Nutzung auf weitere geeignete Technologien auszuweiten, zu vervollständigen und in einer Analyse bezogen auf Baden-Württemberg Stärken und Schwächen sowie Ansätze für Umsetzungen aufzuzeigen und diese wissenschaftlich zu begleiten.

Es sollen Studien gefördert werden, die im Rahmen einer „nachhaltigen Bioökonomie“ bioinspirierte (biotechnologische) Lösungen unter Ausnutzung der Lichtenergie der Sonne zur CO2-Umwandlung in chemisch nutzbare Stoffe betrachten. Diese Ausschreibung zielt dabei vorrangig auf Prozessketten, die das Prinzip der bakteriellen sowie der „künstlichen Fotosynthese“ (einschließlich physikalisch-chemischer Fotokatalyse mit anschließender Biosynthese) oder weitere Prinzipien zugrunde legen oder mindestens einen biologischen Konversionsschritt beinhalten. Im Rahmen eines Technologievergleichs, in dem Effizienz- und sozioökonomische Aspekte berücksichtigt werden, können auch „Power to X“ und „Mikroalgenreaktoren“ einbezogen werden.

Allgemeine Hinweise zum Einreichen von Anträgen

Das Antragsverfahren ist einstufig angelegt. Die Vollanträge sind bis spätestens 08. Oktober 2018
beim Projektträger Karlsruhe PTKA-BWP einzureichen.

Karlsruher Institut für Technologie (KIT)
Projektträger Karlsruhe (PTKA-BWP)
Hermann-von-Helmholtz-Platz 1
76344 Eggenstein-Leopoldshafen


E-Mail: bwp@ptka.kit.edu
Fax: +49 (0)721 608-992003


 

Projektträger

Projektträger Karlsruhe (PTKA)

Karlsruher Institut für Technologie (KIT)

Hermann-von-Helmholtz-Platz 1
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+49 (0)721 608-25281
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Sekretariat Karlsruhe

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+49 (0)721 608-25281
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Sekretariat Standort Dresden

Heike Blumentritt

+49 (0)351 463-31435
heike.blumentritt