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Ansprechpartner Power to Hydrogen

Dr. Katharina Arnold
Telefon: 0721 608-24721
E-Mail: katharina arnoldNwj5∂kit edu
 


Projektträger Karlsruhe (PTKA)

Baden-Württemberg Programme

Leitung: Dr. Matthias Kautt

Tel.: +49 721 608-25190
oder -25191
Fax: +49 721 608-23929
E-Mail: bwpWbe8∂ptka kit edu

Adresse
Projektträger Karlsruhe
Baden-Württemberg Programme (PTKA-BWP)
Hermann-von-Helmholtz-Platz 1
76344 Eggenstein-Leopoldshafen

Power to Hydrogen

Ausschreibung zum Baden-Württemberg Programm "Lebensgrundlage Umwelt und ihre Sicherung" (BWPLUS) ab 04/2016

 

Aufruf zur Einreichung von Anträgen

Die Projektanträge sind bis zum 31.07.2016 einzureichen. Die Vorlagefrist gilt nicht als Ausschlussfrist. Verspätet eingehende Anträge können aber möglicherweise nicht mehr berücksichtigt werden.

Die Nutzung von grünem Wasserstoff als Energieträger, d.h. der für die Wasserstoff­elektrolyse bereitgestellte Strom wird zu 100% aus erneuerbaren Energien gewonnen, hat großes Potenzial, die Umsetzung mehrerer umweltpolitischer Zielstellungen des Landes voranzubringen.

  • Als kohlenstofffreier Energieträger kann Wasserstoff einen wesentlichen Beitrag zur Reduzierung von Treibhausgas- und Luftschadstoffemissionen und somit einen wesentlichen Beitrag zum Klimaschutz leisten.
  • Die Landesregierung Baden-Württemberg setzt sich mit Nachdruck für eine zukunftsfähige Ausgestaltung der Energieversorgung ein und somit für einen effizienteren und nachhaltigen Umgang mit Energie. Mit dem Generationenprojekt Energiewende soll die gesamte Energieversorgung bis zum Jahr 2050 zu 80% auf regenerative Energien umgestellt werden. Eine der größten Herausforderungen ist dabei das zeitliche Auseinanderfallen von Angebot und Nachfrage.
  • Zur Integration der fluktuierenden Stromerzeugung aus erneuerbaren Energien in das Energieversorgungssystem sind mittel- bis langfristig zusätzliche Energiespeicher erforderlich. Dabei stellt die Möglichkeit, zukünftig größere Strommengen aus erneuerbaren Energien in Wasserstoff umzuwandeln („Power-to-Gas“), eine wichtige Option dar.
  • Wasserstoff und Brennstoffzellen haben ein großes Potenzial, die Abhängigkeit von Importen fossiler Energieträger zu reduzieren, Energie bedarfsgerecht zu speichern und gleichzeitig Wertschöpfung und Arbeitsplätze im Land zu sichern. Die Nutzung von Wasserstoff als Speichermedium findet bereits in einer größeren Zahl unterschiedlichster Anwendungen statt. Meist handelt es sich bisher jedoch um kleinere Mengen an Wasserstoff, die bereits jetzt problemlos erzeugt, gespeichert und verteilt werden können und z.T. um Anlagen im Versuchs- bzw. Technikumsmaßstab.

Mit dieser Ausschreibung sollen Vorhaben unterstützt werden, die die effiziente und wirtschaftliche Erzeugung von größeren Wasserstoffmengen aus erneuerbaren Energien, deren Speicherung und Verteilung sowie die Infrastrukturplanung (Pipelines, Verteilung an Endkunden, Geschäftsmodelle) vorbereiten, entwickeln und erproben.

Zudem sollen die Sicherheitsaspekte bei der Lagerung und Abgabe großer Wasserstoffmengen geprüft und den Bedürfnissen angepasst werden.

Ziel der Förderung ist unter anderem die Weiterentwicklung von Technologien bis hin zur Marktreife und der Aufbau einer grundlegenden, wirtschaftlichen und großtechnischen Wasserstofferzeugung, -speicherung und -verteilung im Land sowie deren Akzeptanz und Nutzung in der Öffentlichkeit zu erhöhen. Demonstratoranlagen sollen zu marktreifen Anlagemodellen weiterentwickelt werden.

Die Einspeisung von Wasserstoff ins Erdgasnetz ist nicht Gegenstand dieser Förderung.