Home | english  | Impressum | Sitemap | KIT

Projektträger Karlsruhe Produktion und Fertigungstechnologien (PTKA-PFT)

Leitung:

Dr. Matthias Kautt
Tel.: +49 721 608-24851

 

Postadresse:
Hermann-von-Helmholtz-Platz 1
76344 Eggenstein-Leopoldshafen

Wegbeschreibung 


Außenstelle Dresden
Hallwachsstraße 3
01069 Dresden

Tel.: +49 351 463-31435
Fax: +49 351 463-31444
E-Mail: heike blumentritt∂kit edu

Wegbeschreibung 

 

Produktion und Fertigungstechnologien

Im Auftrag des Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF) betreut der Bereich Produktion und Fertigungstechnologien (PTKA-PFT) Programme und Fördermaßnahmen, die einen engen Bezug zur Industrie haben. Unsere Arbeit konzentriert sich derzeit auf Schwerpunkt Produktion und produktbegleitende Dienstleistungen im Forschungsprogramm „Innovationen für Produktion, Dienstleistung und Arbeit von morgen" – ein thematisch breit gefächertes Programm. Es hat das zentrale Ziel, Deutschland als Produktionsstandort langfristig und nachhaltig zu sichern und auszubauen.

Forschungsprogramm "Innovationen für Produktion, Dienstleistung und Arbeit von morgen"

Das BMBF fördert hiermit die aktive Gestaltung des technologischen, sozialen und ökologischen Wandels mit dem Ziel, einen Beitrag zum langfristigen Erfolg der deutschen Wirtschaft im digitalen Zeitalter zu leisten. Mit dem Programm sollen anwendbare Lösungen gefunden werden, um Wertschöpfung und Arbeitsplätze in Deutschland zu erhalten und auszubauen. Die Produktion ist Deutschlands Kernkompetenz.

Schwerpunkte sind:

Produktion der Zukunft gestalten

Die fortschreitende Vernetzung technischer Systeme durch Informations- und Kommunikationskanäle beflügelt auch die Produktion. In Zukunft werden Maschinen und Produkte im Internet eigene Adressen haben und miteinander kommunizieren (Cyber-Physische Systeme). Reale Produktionsprozesse können so durch das Internet der Dinge, also die Vernetzung von Maschinen und Produkten, virtuell abgebildet und gesteuert werden.

Neuen Produkten und Technologien zum Durchbruch verhelfen

Produktforschung sorgt für einen kontinuierlichen Dialog der verschiedenen Disziplinen und Technologien und eine Umsetzung von Ergebnissen der Grundlagenforschung mit neuen Technologien in marktfähige Produkte. Dies gilt beispielsweise für die Bereiche der Verbundwerkstoffe, in dem neue Fertigungs- und Prüfkonzepte entwickelt werden müssen oder für den Bereich der Nanomaterialien, die im großen Maßstab produzierbar sein müssen.

Grün und urban produzieren

Der sparsame Umgang mit Energie und materiellen Ressourcen ist für die Produktion von morgen zwingend. Von moderner Technik begleitet, bedeuten Einsparungen auf diesem Feld aber keinen Verzicht auf Lebensqualität, ganz im Gegenteil: Durch neue, emissionsarme Produktionsverfahren wird es wieder möglich, Produktion in Ballungsräumen anzusiedeln und damit die heute meist weiten Wege zwischen Produktionsort und Wohngebiet zu verkürzen. Auch dank effizienteren neuen Produktionsstrukturen.

Die Mobilität der Zukunft produzieren

Autos zu bauen, gehört zu den traditionellen Stärken des Industriestandorts Deutschland. Damit dies auch künftig so bleibt, müssen jetzt die Weichen für eine menschen- und klimafreundlichere Mobilität gestellt werden. Um unter dieser Bedingung bezahlbare, leistungsfähige und alltagstaugliche Fahrzeuge herstellen zu können, sind jedoch noch große Anstrengungen notwendig.

KMU-Netzwerke fördern

Wertschöpfung in Netzwerken ist effizient und flexibel, wenn alle beteiligten Partner nach festen Spielregeln agieren. Netzwerke oder Schwarmstrukturen verfügen über die richtige Balance aus Effizienz, Flexibilität und Wandlungsfähigkeit. Die zunehmende Dynamik der Märkte stellt jedoch immer höhere Anforderungen an diese Aspekte. Dies gilt nicht nur für die Netzwerke an sich, sondern auch für die einzelnen Produktions- und Fabrikstrukturen. Logistikprozesse und Lieferantenketten müssen verstanden und beherrscht werden. Unternehmen, die sich global und in Netzwerken bewegen, müssen außerdem Sorge für den Schutz ihres Produktionswissens tragen.

Wissen als Schlüssel zur Produktivität

Leistungsfähige Managementkonzepte fördern den stetigen Wissensaustausch zwischen Beschäftigten aus unterschiedlichen Unternehmensbereichen. Durch geeignete qualitative und quantitative Kenngrößen wird Wissen als Ressource im Unternehmen plan- und steuerbar. Es wird zum wesentlichen Bestandteil der Strategieentwicklung.

Auf der Seite www.produktion-dienstleistung-arbeit.de finden Sie alle Informationen zum Forschungsprogramm „Innovationen für Produktion, Dienstleistung und Arbeit von morgen".  

 

Internationale Aktivitäten

Als Nationale Kontaktstelle begleitet der Projektträger im Bereich Produktion und Fertigungstechnologien (PTKA-PFT) im EU-Rahmenprogramm für Forschung und Innovation - Horizont 2020 - den Bereich Produktion im Auftrag des BMBF und in Zusammenarbeit mit der Europäischen Kommission. PTKA-PFT ist die deutsche Koordinationsstelle für EUREKA-Projekte für den Bereich der Produktion.

Weitere Informationen über die Nationale Kontaktstelle Produktion und weitere internationale Aktivitäten finden Sie auf www.produktionsforschung.de/international