Smart Grids und Speicher Baden-Württemberg

Ziel des Förderprogramms ist die Förderung von Durchführbarkeitsstudien und beispielhafter Projekte, mit denen innovative Technologien, Verfahren und Prozesse insbesondere auf Ebene der lokalen und regionalen Verteilnetze zum Einsatz gebracht werden, die einen wesentlichen Beitrag leisten, eine Energieversorgung mit hohen Anteilen erneuerbarer Energien sicher, zuverlässig und wirtschaftlich zu gestalten.

Das Ministerium für Umwelt, Klima und Energiewirtschaft fördert seit 2015 Projekte zum Thema „Smart Grids“:

Die Förderung ist beschränkt auf Projekte, die vorwiegend im Zusammenhang mit der Einspeisung von Strom aus erneuerbaren Energien stehen. Bei der Verwendung des Stroms sind Maßnahmen zur Vernetzung der Energieträger Strom, Wärme und Gas ausdrücklich Bestandteil des Förderprogramms.

Maßnahmen um die Energieeffizienz zu steigern werden durch das Programm nicht gefördert.
Es können nur Projekte gefördert werden, die in Baden-Württemberg umgesetzt werden beziehungsweise ihre Wirkung oder ihren Nutzen dort entfalten.

Das Programm richtet sich an

  • Städte, Gemeinden, Stadt- und Landkreise, Gemeindeverbände und Zweckverbände, sonstige Anstalten und Körperschaften des öffentlichen Rechts, sowie Eigengesellschaften kommunaler Gebietskörperschaften,
  • Hochschulen und außeruniversitäre Forschungs- und Entwicklungseinrichtungen,
  • Unternehmen sowie sonstige natürliche und juristische Personen des privaten Rechts. Kleine und mittlere Unternehmen werden bevorzugt gefördert. Es kommt die KMU-Definition gemäß Verordnung (EU) Nr. 651/2014 Anhang 1 zur Anwendung.

Zuwendungsberechtigt sind auch Institutionen oder Unternehmen, die ihren Sitz außerhalb von Baden-Württemberg haben. Die Antragsteller müssen die zur erfolgreichen Bearbeitung der im Projekt beschriebenen Aufgaben notwendige Qualifikation und eine ausreichende Kapazität zur Durchführung des Vorhabens besitzen. Forschungseinrichtungen, die von Bund und Ländern grundfinanziert werden, kann nur für Aufgaben außerhalb der Grundfinanzierung eine Projektförderung für ihren zusätzlichen Aufwand bewilligt werden.

Eine gemeinsame Antragstellung durch mehrere Antragsteller (Konsortium) ist zulässig. Einer der Teilnehmer des Konsortiums (im Folgenden „Koordinator“) ist für die Koordinierung des Konsortiums verantwortlich.

Stichtage zur Einreichung der Projektanträge sind jeweils der 15. April und der 15. Oktober eines Jahres bis zum Ende des Förderprogramms im Jahr 2019. Projektanträge können erstmalig zum 15. Mai 2015 und letztmalig am 15. April 2019 eingereicht werden.

Projektträger

Projektträger Karlsruhe (PTKA)

Karlsruher Institut für Technologie (KIT)

Hermann-von-Helmholtz-Platz 1
76344 Eggenstein-Leopoldshafen

+49 (0)721 608-25281
info@ptka.kit.edu

Sekretariat Karlsruhe

Susanne Zbornik

+49 (0)721 608-25281
susanne.zbornik

Sekretariat Standort Dresden

Heike Blumentritt

+49 (0)351 463-31435
heike.blumentritt