Intelligente Netzanbindung von Parkhäusern und Tiefgaragen

Im Rahmen des Themenfelds Energie des "Strategiedialogs Automobilwirtschaft Baden-Württemberg" fördert das Land Pilotprojekte, bei denen die Netzanbindung in Parkhäusern, Parkplätzen und Tiefgaragen beispielhaft aufgezeigt und intelligent gelöst werden.

Je stärker der Markt für Elektrofahrzeuge wächst, desto höher werden die Herausforderungen für das Stromnetz. Parkhäuser, Parkplätze und Tiefgaragen (PPT) müssen deshalb in den nächsten Jahren zunehmend mit Ladeinfrastruktur ausgestattet werden.

Was wird gefördert?

Mit dem Förderprogramm werden Pilotprojekte unterstützt, bei denen aufgrund des Einbaus von Ladeinfrastruktur für Elektromobilität in PPT die Anbindung an das Stromnetz beispielhaft aufgezeigt und intelligent gelöst wird.

Mittels eines innovativen intelligenten Lade-, Last- und Nutzungskonzepts unter Berücksichtigung der jeweiligen Charakteristika der Anwendungsfälle von PPT, sollen hohe Netzbelastungen, Leistungsnachfragen und Gleichzeitigkeiten und damit ansonsten notwendiger Netzausbau vermieden werden. Mittels Smart Grid und intelligenter Steuerung soll die Überlastung des Stromnetzes durch den Einbau von „Köpfchen statt Kupfer“ verhindert werden.

Gefördert werden folgende Schwerpunkte:

  • Hardware
  • Standortbezogene Spitzenlastanalysen
  • Software
  • Dienstleistungen und Geschäftsmodelle

Wer wird gefördert?

Antragsberechtigt sind

  • natürliche Personen, Unternehmen, rechtsfähige Personengesellschaften sowie juristische Personen des privaten Rechts,
  • juristische Personen des öffentlichen Rechts (insbesondere Kommunen, Gemeindeverbände, Zweckverbände, sonstige Körperschaften und Anstalten des öffentlichen Rechts),
  • Hochschulen und außeruniversitäre Forschungs- und Entwicklungseinrichtungen.

Eine gemeinsame Antragstellung durch mehrere Antragsteller (Konsortium), beispielweise aus Unternehmen der Bereiche Energieversorger, Netzbetreiber, Ladesäulenbetreiber, Parkhausbetreibergesellschaften sowie Automobilwirtschaft und Wissenschaft, ist zulässig und ausdrücklich erwünscht.

Die Beteiligung eines Eigentümers oder Betreibers der PPT wird vorausgesetzt. Ferner sollte die Beteiligung eines Netzbetreibers mindestens als assoziierter Partner angestrebt werden.

Wie wird gefördert und wie hoch ist die Förderung?

Die Zuwendung wird im Wege der Projektförderung auf Antrag als Anteilsfinanzierung in Form eines Zuschusses gewährt.

Die Summe der zuwendungsfähigen Ausgaben muss mindestens 100.000 Euro betragen.

Der Zuschuss beträgt bis zu 40 Prozent der förderfähigen Ausgaben, höchstens jedoch 500.000 Euro je Vorhaben.

Wie erfolgt die Antragstellung und wo findet man Antragsunterlagen?

Dem Förderverfahren geht ein Teilnahmewettbewerb mit Auswahlverfahren voraus.
Anträge sind bis zum 20.03.2020 an den Projektträger Karlsruhe zu richten.

Karlsruher Institut für Technologie (KIT)
Projektträger Baden-Württemberg Programme (PTKA – BWP)
Hermann-von-Helmholtz-Platz 1
76344 Eggenstein-Leopoldshafen

Tel.: +49 (0) 721 608 25136
E-Mail: bwp@ptka.kit.edu

Der Projektträger steht auch für die fachliche Beratung hinsichtlich der Gestaltung der Projektanträge zur Verfügung.


Es sind für den Antrag die entsprechenden Vordrucke des Projektträgers zu verwenden

Projektträger

Projektträger Karlsruhe (PTKA)

Karlsruher Institut für Technologie (KIT)

Hermann-von-Helmholtz-Platz 1
76344 Eggenstein-Leopoldshafen

Tel.: +49 (0)721 608-25281
Fax: +49 (0)721 608-992003
info@ptka.kit.edu

Sekretariat Karlsruhe

Susanne Zbornik

Tel.: +49 (0)721 608-25281
Fax: +49 (0)721 608-992003
susanne.zbornik@kit.edu

Sekretariat Standort Dresden

Heike Blumentritt

Tel.: +49 (0)721 608-31435
Fax: +49 (0)721 608-992003
heike.blumentritt@kit.edu