Nachhaltige Digitalisierung für Ressourceneffizienz in IT und Verwaltung

Mit der Ausschreibung sollen Forschungsprojekte gefördert werden, die Abschätzungen und Bewertungen von Einsparpotenzialen und zusätzlichen Bedarfen hinsichtlich Energie- und Ressourcenverbrauch durch den digitalen Wandel liefern.

Der digitale Wandel ist längst eine gesellschaftliche Tatsache. Den digitalen Wandel zu nutzen und gemeinsam voranzubringen, ist ein zentrales Anliegen der Landesregierung. Deshalb hat sie eine Digitalisierungsstrategie digital@bw ins Leben gerufen. Sie zeigt auf, in welche Zukunft uns die Digitalisierung führen soll und auch kann, wenn wir die richtigen Weichen stellen. Die Maßnahmen der Digitalisierungsstrategie sind auf die Ziele der Nachhaltigkeit hin ausgerichtet. Um die Digitalisierung im Sinne der Nachhaltigkeit zu gestalten, bedarf es ganzheitlicher Strategien unter Berücksichtigung der gesamten Wertschöpfungskette durch Green IT.

Was wird gefördert?
Ziel der Projekte soll eine Abschätzung der Auswirkungen der zunehmenden Digitalisierung auf den Energie- und Ressourcenverbrauch in Baden-Württemberg sein. Es bedarf daher einer Bewertung von Maßnahmen zu einer nachhaltigen Digitalisierung unter Einsatz von Green IT, damit der Bereich der IKT den erforderlichen Beitrag zur Erreichung der Klimaschutz- und Ressourceneffizienzziele des Landes erbringen kann. Hierbei sind zentrale und vorgelagerte Effekte möglichst ganzheitlich zu berücksichtigen. Der Fokus der Analysen liegt auf Baden-Württemberg, wobei der öffentlichen Verwaltung ein besonderes Augenmerk gelten soll.

Wer wird gefördert?
Antragsberechtigt sind grundsätzlich Hochschulen oder außeruniversitäre Forschungseinrichtungen, Unternehmen der gewerblichen Wirtschaft, Zweckverbände, sonstige Anstalten und Körperschaften des öffentlichen Rechts (keine Privatpersonen).

Die Antragsteller können Konsortien aus mehreren Parteien bilden (Verbundprojekt).

Gewünscht sind Konsortien aus Unternehmen und wissenschaftlichen Einrichtungen, auch Konsortien nur aus wissenschaftlichen Einrichtungen sind förderfähig. Reine Unternehmenskonsortien sind nicht förderfähig.

Wie wird gefördert?

Zuwendungen können auf dem Wege der direkten Projektförderung als Anteilsfinanzierung in Form eines nicht rückzahlbaren Zuschusses gewährt werden.

Die Fördermittel pro Verbund sind auf höchstens 500.000 Euro begrenzt. Die Laufzeit der Projekte soll 24 Monate, in Sonderfällen 36 Monate nicht überschreiten.

Informationen zur Bewerbung
Anträge sind unter Verwendung der Antragsformulare bis zum Stichtag am 30.06.2020 an den Projektträger Karlsruhe zu richten. Weitere Informationen erhalten Sie über die Rubrik Downloads.

Projektträger

Projektträger Karlsruhe (PTKA)

Karlsruher Institut für Technologie (KIT)

Hermann-von-Helmholtz-Platz 1
76344 Eggenstein-Leopoldshafen

Tel.: +49 (0)721 608-25281
Fax: +49 (0)721 608-992003
info@ptka.kit.edu

Sekretariat Karlsruhe

Susanne Zbornik

Tel.: +49 (0)721 608-25281
Fax: +49 (0)721 608-992003
susanne.zbornik@kit.edu

Sekretariat Standort Dresden

Heike Blumentritt

Tel.: +49 (0)721 608-31435
Fax: +49 (0)721 608-992003
heike.blumentritt@kit.edu