Ressourceneffizienz Baden-Württemberg

Die Landesstrategie „Ressourceneffizienz Baden-Württemberg“ aus dem Jahr 2016 stellt den konzeptionellen Rahmen der Aktivitäten des Landes im Bereich Ressourceneffizienz dar. Diese Strategie soll bis Mitte 2020 weiterentwickelt und fortgeschrieben werden.
Auch künftig soll das produzierende Gewerbe und die Sekundärrohstoffgewinnung im Mittelpunkt der fortgeschriebenen Landesstrategie stehen. Dabei ist die Fokussierung auf die natürlichen, abiotischen Rohstoffe sowie die biotischen Rohstoffe (soweit sie stofflich genutzt werden) von besonderer Relevanz.

Stichtag für die Einreichung: 30.09.2019

Am 09.04.2019 hat der Ministerrat den ersten Monitoringbericht zur Landesstrategie Ressourceneffizienz zur Kenntnis genommen und fünf neue Themenschwerpunkte für die Fortschreibung der Strategie beschlossen. Vor diesem Hintergrund schreibt das Ministerium für Umwelt, Klima und Energiewirtschaft eine Konzeptstudie für die Fortentwicklung der Landesstrategie Ressourceneffizienz Baden-Württemberg aus.


Inhalt des Programms
Im Rahmen der Fortschreibung der Landesstrategie sollen fünf neue Themenschwerpunkte in die Betrachtung aufgenommen werden:

  1. Digitalisierung und Ressourceneffizienz
  2. Ökologische Produktgestaltung und neue Geschäftsmodelle
  3. Kreislaufführung von Rohstoffen
  4. Ressourceneffizienz in der Baubranche
  5. Neue Ansätze zur Gewinnung von heimischen Primärrohstoffen für die Industrie
     

Elemente der Konzeptstudie
Die Konzeptstudie soll eine Analyse der genannten fünf neuen Themenschwerpunkte vornehmen. Dies umfasst folgende Elemente:

  • Ausarbeitung der fünf genannten Themenfelder (Status quo, Bedeutung für Baden-Württemberg, Identifikation der relevanten Akteure, Rahmenbedingungen, Erfolgsfaktoren, bisherige Maßnahmen und Potentiale für Baden-Württemberg)
  • Handlungsempfehlungen für die Politik/ Verwaltung: Weiterentwicklung konkreter Maßnahmen oder Entwicklung neuer Maßnahmen in den genannten Themenfeldern (welche Maßnahmen eignen sich für Baden-Württemberg? Welche Akteure könnten diese Maßnahmen umsetzen? Welche Rahmenbedingungen werden benötigt?)
  • Ggf. Fortentwicklung von bestehenden Maßnahmen der bisherigen Landesstrategie
  • Ggf. weitere Maßnahmen identifizieren, die Ressourceneffizienz in Baden-Württemberg voranbringen
  • Durchführung von Expertenworkshops mit relevanten Stakeholdern aus Baden-Württemberg zur Identifizierung oder Validierung von Maßnahmenvorschlägen
  • Ca. 3 Besprechungstermine mit dem Fördermittelgeber

Information zur Bewerbung
Die Projektanträge sind beim Projektträger Karlsruhe, Bereich Baden-Württemberg Programme (BWP) bis spätestens 30.09.2019 mit Angabe des Ausschreibungstitels in elektronischer Form per E-Mail (als MS-Office- oder ungeschützte PDF-Dokumente) und mit Unterschrift im Original auf dem Postweg einzureichen:

Karlsruher Institut für Technologie (KIT)
Projektträger Karlsruhe (PTKA-BWP)
Hermann-von-Helmholtz-Platz 1
76344 Eggenstein-Leopoldshafen


Die E-Mail-Adresse für die elektronische Einreichung lautet: bwp@ptka.kit.edu

Antragsformulare, Verwendungsrichtlinien und De-minimis-Erklärung sowie Hilfsdokumente (Kooperationsvereinbarung-Beispiel, Rahmenplan-Gliederung etc.) sind hier abrufbar.

Es gilt das Datum des Poststempels. Die Vorlagefrist gilt nicht als Ausschlussfrist. Verspätet eingehende Projektanträge können aber möglicherweise nicht mehr berücksichtigt werden.

Projektträger

Projektträger Karlsruhe (PTKA)

Karlsruher Institut für Technologie (KIT)

Hermann-von-Helmholtz-Platz 1
76344 Eggenstein-Leopoldshafen

Tel.: +49 (0)721 608-25281
Fax: +49 (0)721 608-992003
info@ptka.kit.edu

Sekretariat Karlsruhe

Susanne Zbornik

Tel.: +49 (0)721 608-25281
Fax: +49 (0)721 608-992003
susanne.zbornik@kit.edu

Sekretariat Standort Dresden

Heike Blumentritt

Tel.: +49 (0)721 608-31435
Fax: +49 (0)721 608-992004
heike.blumentritt@kit.edu