Weitestgehende Phosphorelimination auf Kläranlagen über eine nachgeschaltete Filtration (Zero-P)

Projektlaufzeit: 01.07.2019 – 30.04.2021

Steigende Anforderungen an die Entfernung von Phosphor in kommunalen Kläranlagen dienen dem Schutz der Gewässer

Steigende Anforderungen an die Entfernung von Phosphor in kommunalen Kläranlagen dienen dem Schutz der Gewässer

Steigende Anforderungen zum Gewässerschutz bedeuten auch anspruchsvollere Vorgaben für die Abwasserreinigung in kommunalen Kläranlagen. Dies gilt beispielsweise für die Entfernung von Phosphor: Das gereinigte Abwasser muss strenge Grenzwerte für den Nährstoff einhalten, bevor es in die Gewässer eingeleitet werden darf. Dies stellt die Kläranlagenbetreiber vor große betriebliche Herausforderungen. Das Verbundprojekt Zero-P entwickelt eine neue Verfahrenskombination, die einen nahezu vollständigen Rückhalt von Phosphor im Abwasser ermöglicht. Kernstück ist eine verbesserte Filtration mit speziellen Sandfiltern im Anschluss an die Phosphorfällung. Damit können fast alle Feststoffe, mitsamt der darin gebundenen Phosphoranteile, abgetrennt werden.

Auf der Kläranlage Brandenburg-Briest erproben und optimieren die Forschenden das Zero-P-Verfahrenskonzept mit einer Versuchsanlage im großtechnischen Maßstab. Die Versuchsanlage umfasst eine Dosierstation, einen dynamischen Sandfilter sowie die notwendige Mess-, Steuerungs- und Regelungstechnik. Begleitet wird der Versuchsbetrieb durch verschiedene Messprogramme. Diese dokumentieren u. a., wieviel Phosphor entfernt wird und welche Qualität der durch den Fällprozess erzeugte Schlamm hat. Die Projektpartner untersuchen auch, ob der darin enthaltene Phosphor zurückgewonnen und zur Düngung einsetzt werden kann.

Projektträger

Projektträger Karlsruhe (PTKA)

Karlsruher Institut für Technologie (KIT)

Hermann-von-Helmholtz-Platz 1
76344 Eggenstein-Leopoldshafen

Tel.: +49 (0)721 608-25281
Fax: +49 (0)721 608-992003
info@ptka.kit.edu

Sekretariat Karlsruhe

Susanne Zbornik

Tel.: +49 (0)721 608-25281
Fax: +49 (0)721 608-992003
susanne.zbornik@kit.edu

Sekretariat Standort Dresden

Heike Blumentritt

Tel.: +49 (0)721 608-31435
Fax: +49 (0)721 608-992003
heike.blumentritt@kit.edu