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Projektträger Karlsruhe (PTKA)

Baden-Württemberg Programme

Leitung: Dr. Matthias Kautt

Tel.: +49 721 608-25190
oder -25191
Fax: +49 721 608-23929
E-Mail: bwpKck4∂ptka kit edu

Adresse
Projektträger Karlsruhe
Baden-Württemberg Programme (PTKA-BWP)
Hermann-von-Helmholtz-Platz 1
76344 Eggenstein-Leopoldshafen

Umweltforschung in Baden-Württemberg

 

Die Umweltforschung bildet ein wichtiges Instrument für eine nachhaltige Umweltpolitik, weil sie wissenschaftlich fundierte Grundlagen für umweltpolitische Entscheidungen be­reitstellt und Wege und Methoden zur Sicherung der ökologischen Lebensgrundlagen aufzeigt. Sie leistet wichtige Vorarbeit für die Umweltpolitik und die Arbeit von Verwaltungen, Kommunen, Wirtschaft, Medien und gesellschaftlichen Gruppen.

 

Programm Lebensgrundlage Umwelt und ihre Sicherung (BWPLUS)

Mit dem Förderprogramm BWPLUS (Baden-Württemberg Programm Lebensgrundlage Umwelt und ihre Sicherung) verfolgt das Ministerium für Umwelt, Klima und Energiewirtschaft das Ziel, Projekte der anwendungsorientierten Umweltforschung zu fördern, die für Baden-Württemberg in besonderem Maße relevant sind. Entwickelt werden sollen natur- und sozialwissenschaftliche, technische und methodische Beiträge sowie Instrumente zur Lösung von Problemen, um die Herausforderungen zu bestehen, eine dauerhaft lebenswerte Umwelt zu gestalten.

Während in den zurückliegenden Jahrzehnten das Schwergewicht der Umweltforschung auf dem Erkennen und der Analyse von Umweltproblemen lag, stehen heute zunehmend Themen wie die Entwicklung konkreter Management-Ansätze oder Technologien zur Problemlösung im Vordergrund. Sie orientieren sich nicht an einzelnen Umweltmedien und wissenschaftlichen Disziplinen, sondern an Problemen, die die Menschen angesichts des globalen Wandels und der Beschleunigung des Lebens in unserer nachindustriellen Gesellschaft wahrnehmen.

Die beantragten Projekte werden wissenschaftlich begutachtet und durch den Projektträger Karlsruhe, Bereich Baden-Württemberg Programme, geprüft. Die abschließende Förderentscheidung trifft das  Ministerium für Umwelt, Klima und Energiewirtschaft.

"Smart Grids und Speicher Baden-Württemberg"

Förderung des Ministeriums für Umwelt, Klima und Energiewirtschaft von Demonstrationsprojekten "Smart Grids und Speicher Baden-Württemberg"

Stichtage zur Einreichung der Projektanträge sind jeweils der 15. April und der 15. Oktober eines Jahres bis zum Ende des Förderprogramms im Jahr 2019. Projektanträge können erstmalig zum 15. Mai 2015 und letztmalig am 15. April 2019 eingereicht werden.

Ziel des Förderprogramms ist die Förderung von Durchführbarkeitsstudien und beispielhafter Projekte, mit denen innovative Technologien, Verfahren und Prozesse insbesondere auf Ebene der lokalen und regionalen Verteilnetze zum Einsatz gebracht werden, die einen wesentlichen Beitrag leisten, eine Energieversorgung mit hohen Anteilen erneuerbarer Energien sicher, zuverlässig und wirtschaftlich zu gestalten. Durch die Demonstration der technischen Machbarkeit und der sozioökonomischen Vertretbarkeit innovativer Technologien, Verfahren oder Prozesse soll ein wichtiger Beitrag zur Etablierung von Smart Grids in Baden-Württemberg geleistet und dieser Prozess beschleunigt werden. Ein wesentliches Ziel des Programms ist es, einen Anreiz zur Anwendung entsprechender Lösungen in der Fläche zu schaffen. Daher sollen bevorzugt Studien oder Modellprojekte gefördert werden, die inhaltlich und methodisch leicht auf ähnliche Situationen adaptiert werden können.

Die Förderung ist beschränkt auf Projekte, die vorwiegend im Zusammenhang mit der Einspeisung von Strom aus erneuerbaren Energien stehen. Bei der Verwendung des Stroms sind Maßnahmen zur Vernetzung der Energieträger Strom, Wärme und Gas ausdrücklich Bestandteil des Förderprogramms.

Maßnahmen, um die Energieeffizienz zu steigern, werden durch das Programm nicht gefördert.
Es können nur Projekte gefördert werden, die in Baden-Württemberg umgesetzt werden beziehungsweise ihre Wirkung oder ihren Nutzen dort entfalten.

Das Programm richtet sich an

  • Städte, Gemeinden, Stadt- und Landkreise, Gemeindeverbände und Zweckverbände, sonstige Anstalten und Körperschaften des öffentlichen Rechts, sowie Eigengesellschaften kommunaler Gebietskörperschaften,
  • Hochschulen und außeruniversitäre Forschungs- und Entwicklungseinrichtungen,
  • Unternehmen sowie sonstige natürliche und juristische Personen des privaten Rechts. Kleine und mittlere Unternehmen werden bevorzugt gefördert. Es kommt die KMU-Definition gemäß Verordnung (EU) Nr. 651/2014 Anhang 1 zur Anwendung.

Zuwendungsberechtigt sind auch Institutionen oder Unternehmen, die ihren Sitz außerhalb von Baden-Württemberg haben. Die Antragsteller müssen die zur erfolgreichen Bearbeitung der im Projekt beschriebenen Aufgaben notwendige Qualifikation und eine ausreichende Kapazität zur Durchführung des Vorhabens besitzen. Forschungseinrichtungen, die von Bund und Ländern grundfinanziert werden, kann nur für Aufgaben außerhalb der Grundfinanzierung eine Projektförderung für ihren zusätzlichen Aufwand bewilligt werden.

Eine gemeinsame Antragstellung durch mehrere Antragsteller (Konsortium) ist zulässig. Einer der Teilnehmer des Konsortiums (im Folgenden „Koordinator“) ist für die Koordinierung des Konsortiums verantwortlich.